DIE EVANGELISCHE TRAUUNG

Nach der standesamtlichen Hochzeit folgt oftmals die kirchliche Trauung. Im letzten Blogpost ging es um die katholische Trauung – heute gebe ich euch einige Tipps Rund um das Thema „Evangelische Trauung“.

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Photo Credit: n-architektur.tumblr.com

Oberste Priorität für eure evangelische Traumhochzeit hat – wie immer – euer persönlicher Wunschtermin. Diesen solltet ihr im besten Fall ein Jahr im voraus bei eurer Gemeinde anmelden und mit dem Pfarrer über eure Wünsche sprechen. Ihr wollt eine Trauung in einer anderen Kirche (mit dem eigenen oder dem dortigen Pastor)? Besprecht dies mit den beiden involvierten Pfarrern – dann sollte das kein Problem sein.

Was sind die Voraussetzungen für eine katholische Trauung?

  • Mindestens EIN Partner muss evangelisch getauft sein
  • Das Brautpaar MUSS verschiedene Geschlechter haben (in manchen Gemeinden gibt es jedoch die Möglichkeit die Beziehung segnen zu lassen)
  • Trauzeugen sind nicht vorgeschrieben, solltet ihr jedoch welche wünschen, sollten sich diese zum christlichen Glauben bekennen (müssen aber kein Kirchenmitglied sein), und müssen mind. 14 Jahre alt sein
  • Die Trauung auf dem Standesamt muss bereits stattgefunden haben + Bestätigung, dass die Trauung beim Standesamt angemeldet ist (oder die Heiratsurkunde)
  • Bestätigung der Taufe (Taufschein, Taufurkunde)
  • Nachweis Firmung (oftmals mit im Taufschein eingetragen)

Welche weiteren Unterlagen braucht ihr?

  1. Personalausweis / Reisepass
  2. Taufbescheinigung
  3. Konfirmationsbescheinigung
  4. Bescheinigung der Anmeldung zur standesamtlichen Trauung oder Heiratsurkunde
  5. kurz vor der Trauung: Heiratsurkunde der standesamtlichen Eheschließung

Sonderfälle:

  1. Zession / Dimissoriale zur Vorlage bei einem fremden Pfarrer, falls Sie nicht in Ihrer Heimatgemeinde heiraten
  2. Dispens, falls einer der Partner katholisch ist. „Die Befreiung von der Formpflicht zur katholischen Eheschließung ist zugleich die Anerkennung einer evangelischen oder ökumenischen Trauung seitens der katholischen Kirche.“ – www.braut.de
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Photo Credit: divisare.com

Ökumenische / Religionsverschiedene Ehe

Von einer konfessionsverschiedenen Ehe spricht man dann, wenn ein/e Partner/in zu einer anderen christlichen Kirche, bzw. zu einer anderen christlichen Konfession gehört. Eine evangelische Trauung ist dann zum Beispiel durch eine/n evangelische/n Pfarrer/in unter Mitwirkung eines katholischen Priesters oder Diakons möglich. Das gilt andersrum auch für die katholische Trauung (dann unter Mitwirkung eines/einer evangelischen Pfarrers/Pfarrerin). Wichtig ist, dass wenn ein Brautpaar evangelisch heiraten möchte, und einer der beiden katholisch ist, dass dieser sich vorher bei dem katholischen Pfarrer seines Wohnorts das Einverständnis zur Trauung einholt: „Dispens“. Erst dann wird die Trauung von der katholischen Kirche anerkannt.

Ist ein Partner ganz aus der Kirche ausgetreten, ist das kein Problem, solange EIN Partner noch in der Kirche ist und Kirchensteuer zahlt. Auch eine evangelische Trauung mit einem/r ungetauften Partner/in, sowie ein/e Partner/in mit einer anderen Religion ist kein Hindernis. Man spricht dann von einer religionsverschiedenen Ehe.

Für den Fall, dass ein Partner konfessionslos oder geschieden ist, bieten einige evangelische Landeskirchen einen sogenannten Gottesdienst anlässlich der Eheschließung an.

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Photo Credit: apartmenttherapy.com

Vorbereitungstipps für die evangelische Trauung

  1. Datum und Ort der katholischen Trauung festlegen
    – Sobald ihr einen Wunschtermin gefunden habt, solltet ihr das Pfarramt persönlich oder telefonisch kontaktieren und abklären, ob die Trauung an dem von euch ausgesuchten Termin stattfinden kann.
  2. Trauungsgespräche
    – Vor dem eigentlichen Hochzeitstermin wird es mehrere Traugespräche geben, in denen Fragen zum allgemeinen Ablauf geklärt werden. Hierfür solltet ihr zeitnah einen Termin vereinbaren!
  3. Ehevorbereitungsprotokoll
    – Im Zuge der Trauungsgespräche  wird auch das Ehevorbereitungsprotokoll ausgefüllt. Hier geht es um die Daten der Brautleute, und die Besprechung der beabsichtigten Ehe.
  4. Aufgebot
    – Anders als bei der standesamtlichen Trauung wird die Eheschließung in der evangelischen Kirche durch einen Aushang in der Kirche oder mündlich im Gottesdienst bekannt gegeben. Das nennt man „Aufgebot“ und dient dazu, herausfinden, ob Ehehindernisse vorliegen.

Wie sieht ein Trauungsgespräch aus?

Der Pfarrer / die Pfarrerin wird vor dem eigentlichen Hochzeitstermin einige Trauungsgespräche mit euch führen, in denen es um den allgemeinen Ablauf der Hochzeit geht. Beide Parteien lernen sich kennen und besprechen den Ablauf und Details der kirchlichen Trauung. Zum Beispiel könnt ihr über die Lesungen, Fürbitten, Lieder, den Trauspruch und die musikalische Untermalung sprechen. Fragen zu eurem Kennenlernen, euren bisherigen Werdegang und eure Beweggründe zu heiraten, können den Traugottesdienst persönlicher werden lassen. Wie soll der Blumenschmuck aussehen, wo sitzen Trauzeugen und Blumenkinder, bis wohin darf das Hochzeitsauto fahren? Dürfen Blumenblätter gestreut werden? Darf fotografiert und/oder gefilmt werden? All das, und vieles mehr, sind Dinge, die in einem Trauungsgespräch besprochen werden sollten.

Tipp: Der Pfarrer könnte fragen, warum die kirchliche Trauung für euch als Brautpaar wichtig ist. Oder was eine gute Partnerschaft / Ehe ausmacht. Macht euch hierzu ruhig ein paar Gedanken.

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Photo Credit: Pinterest

Ablauf der evangelischen Trauung

  1. Eröffnung
    – Empfang des Brautpaares durch Pfarrer am Kircheneingang
    – Einzug in die Kirche mit Musikbegleitung durch Orgel oder Chor
    – Begrüßung & Votum (kurzer Bibelvers) durch den Pastor / die Pastorin
    – Ankündigungen / Hinweise (zB. bezüglich Foto und Film, Kollekte..,etc.)
    – Eingangsgebet oder Psalm
  2. Verkündung, Bekenntnis, Segnung
    – Biblische Lesung (kann auch von jemandem aus dem Familien- oder Freundeskreis übernommen werden)
    – Trautext / Trauspruch und Predigt durch Pastor/in
    – Biblische Lesung zur Ehe
    – Gebet zur Trauung
    – Traubekenntnis (entweder a) werden euch von dem / der Pfarrer/in Fragen gestellt, die ihr mit den Worten „Ja, mit Gottes Hilfe“ beantwortet oder ihr bereitet beide ein Traueversprechen vor, das ihr einander vortragt)
    – Austauschen der Ringe
    – Trauungssegen durch Pastor/in oder von Verwandten und Freunden.
  3. Fürbittengebet
  4. Vaterunser
  5. Überreichung der Traubibel an das Brautpaar
  6. Segen
  7. Auszug aus der Kirche

Generalprobe für die evanglische Trauung

Ihr könnt euch überlegen, ob ihr ein bis zwei Wochen vor der eigentlichen Trauung eine Generalprobe macht. Dort werden alle Details, wie Sitzplätze der Gäste, Höhe des Mikrofons, Platzierung der Trauzeugen etc. durchgespielt. Wichtige Personen, wie Trauzeugen und Blumenkinder sollten unbedingt daran teilnehmen. Sollte jemand Nahestehendes die Lesung durchführen, sollte auch diese Person Probe lesen. Das schafft Sicherheit und er oder sie ist mit der Technik vor Ort vertraut. Hierfür sollte zeitnah ein Termin mit dem Pfarrbüro ausgemacht werden.

 

Die katholische Trauung

Die Ehe gilt in der katholischen Kirche als eines der sieben Sakramente, und ist erst mit dem geistlichen Segen der Kirche durch eine katholische Trauung besiegelt. Hier findet ihr die wichtigsten Punkte, die ihr für die katholische Trauung wissen müsst.

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Photo Credit: Tumblr / Eichbaum

Eine rechtskräftige Ehe setzt eine standesamtliche Eheschließung voraus. Darüber hinaus gilt die Ehe in der katholischen Kirche erst durch den geistlichen Segen als besiegelt. In der Regel findet die katholische Trauung in der Kirche der Heimatgemeinde statt. Wer sich eine besonders hübsche Kapelle oder eine außergewöhnliche Kirche als Trauungsort wünscht, und/oder einen anderen Pfarrer oder Diakon möchte, sollte dies mit dem zugehörigen Pfarrer der Kirche besprechen.

Was sind die Voraussetzungen für eine katholische Trauung?

  • Mindestens ein Partner MUSS katholisch sein
  • Brautpaar MUSS verschiedene Geschlechter haben
  • Zwei Trauzeugen (katholisch und volljährig)
  • Die Trauung auf dem Standesamt muss bereits stattgefunden haben + Bestätigung, dass die Trauung beim Standesamt angemeldet ist (oder die Heiratsurkunde)
  • Bestätigung der Taufe (Taufschein, Taufurkunde)
  • Nachweis Firmung (oftmals mit im Taufschein eingetragen)

Welche weiteren Unterlagen braucht ihr?

  1. Personalausweis / Reisepass
  2. Taufbescheinigung
  3. Bescheinigung, dass sie ledig sind
  4. Nachweis Firmung
  5. Bescheinigung der Anmeldung zur standesamtlichen Trauung oder Heiratsurkunde
  6. Unterschriebenes Ehevorbereitungsprotokoll

Sonderfälle:

  1. Falls die Trauung in einer fremden Gemeinde statt findet: Traulizenz / Entlassschein zur Vorlage bei einem fremden Pfarrer
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Photo Credit: Tumblr / Blondelicious 

Vorbereitungstipps für die katholische Trauung

  1. Datum und Ort der katholischen Trauung festlegen
    – Sobald ihr einen Wunschtermin gefunden habt, solltet ihr das Pfarramt persönlich oder telefonisch kontaktieren und abklären, ob die Trauung an dem von euch ausgesuchten Termin stattfinden kann.
  2. Seminar
    – Programmfalter mitnehmen
    – Termin und Ort auswählen
    – Zeitnah im voraus anmelden
  3. Trauungsgespräch
    – Vor dem eigentlichen Hochzeitstermin wird es mehrere Traugespräche geben, in denen Fragen zum allgemeinen Ablauf geklärt werden. Hierfür solltet ihr zeitnah einen Termin vereinbaren!
  4. Gespräch mit dem Trauungspriester
    – In diesem Gespräch wird die Gestaltung der Trauung und Feier besprochen. Eigene Gebete, Texte und persönliche Worte können mit eingebunden werden, und Lieder, sowie die gesamte musikalische Gestaltung mit geplant werden.

Wie sieht ein Trauungsgespräch und das Eheseminar aus?

Vor der kirchlichen Trauung findet ein Trauungsgespräch und ein Eheseminar statt, in dem es um die Bedeutung der kirchlichen Trauung und das katholische Eheverständnis geht. Zusätzlich geht es um die Anliegen des Brautpaares, die Ehe als Sakrament,… etc.

Grundsätzlich dienen beide Themen der Vorbereitung der katholischen Hochzeit.

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Photo Credit: Pinterest / Samuiweddingsandevents

Ablauf der katholischen Trauung

Es gibt zwei Möglichkeiten für den Ablauf der katholischen Trauung:

Wortgottesdienst / circa 30 – 40 Minuten:

  1. Eröffnung
    – Empfang des Brautpaares durch Pfarrer am Kircheneingang
    – Einzug in die Kirche mit Musikbegleitung durch Orgel oder Chor
    – Eröffnungsgebet
    – Begrüßung der Gemeinde
    – Einführung und Überleitung hin zum Gottesdienst
    – Kyrie
    – Tagesgebet
  2. Wortgottesdienst
    – Lesungen und Gesänge zu den Lesungen
    – Homilie (Ansprache / Predigt)
  3. Trauung
    – Befragung der Brautleute
    – Segnung der Ringe
    – Vermählung
    – Bestätigung der Vermählung durch Trauzeugen
    – Feierlicher Trauungssegen
  4. Fürbitten
  5. Vaterunser
  6. Schlussgebet und Danklied
  7. Unterzeichnung der Trauungsdokumente
  8. Abschlusssegnung
  9. Auszug aus der Kirche

Mit Eucharistiefeier / circa 60 – 75 Minuten

  1. Eröffnung
    – Empfang des Brautpaares durch Pfarrer am Kircheneingang
    – Einzug in die Kirche mit Musikbegleitung durch Orgel oder Chor
    – Eröffnungsgebet
    – Begrüßung der Gemeinde
    – Einführung und Überleitung hin zum Gottesdienst
    – Kyrie
    – Tagesgebet
  2. Wortgottesdienst
    – Lesungen und Gesänge zu den Lesungen
    – Homilie (Ansprache / Predigt)
  3. Trauung
    – Befragung der Brautleute
    – Segnung der Ringe
    – Vermählung
    – Bestätigung der Vermählung durch Trauzeugen
    – Feierlicher Trauungssegen
  4. Fürbitten
  5. Eucharistiefeier
  6. Schlussgebet und Danklied
  7. Unterzeichnung der Trauungsdokumente
  8. Auszug aus der Kirche
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Photo Credit: Pinterest / Sconetent

Generalprobe für die katholische Trauung

Ihr könnt euch überlegen, ob ihr ein bis zwei Wochen vor der eigentlichen Trauung eine Generalprobe macht. Dort werden alle Details, wie Sitzplätze der Gäste, Höhe des Mikrofons, Platzierung der Trauzeugen etc. durchgespielt. Wichtige Personen, wie Trauzeugen und Blumenkinder sollten unbedingt daran teilnehmen. Sollte jemand Nahestehendes die Lesung durchführen, sollte auch diese Person Probe lesen. Das schafft Sicherheit und er oder sie ist mit der Technik vor Ort vertraut. Hierfür sollte zeitnah ein Termin mit dem Pfarrbüro ausgemacht werden.

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Photo Credit: Pinterest / Four Seasons Hotel
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Photo Credit: Wikipedia

Die standesamtliche Hochzeit

Da die Ehe laut deutschem Gesetz erst durch die standesamtliche Trauung gültig ist, kommt kein Brautpaar drum herum, vor den Standesbeamten zu treten. Hier findet ihr die wichtigsten Punkte, die ihr bei der standesamtlichen Hochzeit beachtet solltet.

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Photo Credit: Weddingomania / Pinterest

Ob mit oder ohne kirchlicher Trauung, um die standesamtliche Hochzeit kommt kein Paar herum, wenn es den Bund der Ehe eingehen möchte. Damit der Weg zum Amt nicht allzu trocken und bürokratisch ist, aber trotzdem alles glatt läuft, beantworte ich euch hier die wichtigsten Fragen:

Wie viel kostet eine standesamtliche Trauung?

Eine standesamtliche Trauung ist nicht sonderlich teuer, hängt jedoch von einigen Faktoren ab. Was definitiv jeder zahlen muss, sind die Kosten für

  1. die Anmeldung der Eheschließung: circa 60 Euro
  2. die Kosten für die Ehe- und Geburtsurkunde: circa 12 Euro
  3. das Stammbuch: 14 bis 30 Euro

Zusätzlich kommen Kosten für die Beglaubigungen der Unterlagen für die standesamtliche Hochzeit hinzu.

Optionale Kosten:

  1. Trauung an einem Freitagnachmittag oder Samstag
  2. Doppelnamen
  3. Mehrere Exemplare der Heiratsurkunde
  4. Stammbuchwahl
  5. Spezielle Außenstelle, wie Schloss, Leuchtturm, Burg

 

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Photo Credit: Lobjurulf Interiors

 

Wie läuft eine standesamtliche Trauung ab?

Einer standesamtlichen Trauung wird nachgesagt, dass sie nicht ganz so romantisch, wie eine kirchliche oder freie Trauung, ist. Durch persönliche Einzelheiten in der Rede des Standesbeamten oder durch ein Musikstück vor oder nach dem Ja-Wort könnt ihr euch die Zeit im Standesamt jedoch etwas schöner zu gestalten.

Im Vordergrund steht natürlich die Frage, ob beide Partner die Ehe eingehen möchten, und das dauert ingesamt circa 20 bis 30 Minuten.

Ablauf

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der Personalien des Brautpaares
  3. Ansprache des Standesbeamten
  4. Ehekonsenserklärung mit Erklärung des Standesbeamten, dass die Verlobten nun rechtmäßig verbundene Eheleute sind
  5. Ringwechsel
  6. Kuss
  7. Eintrag Ehebuch
  8. Unterschriften

Welche Unterlagen braucht ihr?

  1. Personalausweise, bzw. Reisepässe
  2. Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister
  3. Aufenthaltsbescheinigung des Meldeamtes ( ACHTUNG: Nicht älter als 14 Tage / Familienstand, Staatsangehörigkeit und Wohnsitz müssen drauf stehen )

Sonderfälle:

  1. Ein Partner war schonmal verheiratet: Nachweis, dass die Ehe aufgelöst ist
    – Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister ( maximal sechs Monate alt )
    – Beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister mit dem Auflösungsvermerkt der Vorehe
  2. Eine andere Staatsangehörigkeit:
    – Vorab-Termin, um herauszufinden, welche Unterlagen gebraucht werden
  3. Eine andere Staatsangehörigkeit in der Vergangenheit
  4. Gemeinsame Kinder:
    – Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister des Kindes ( maximal sechs Monate alt )

 

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Wo kann man standesamtlich heiraten?

Normalerweise findet die Trauung in den Trauzimmern des zuständigen Standesamtes statt. Mit Glück findet man sich in einem stuckverzierten Raum mit hohen Decken wieder, allerdings kann die Trauung auch in einem eher nüchternen Gebäude statt finden. Daher bieten manche Standesämter eine Trauung an besonderen Außenstellen an, zum Beispiel in Schlössern, Freilichtmuseen, Leuchttürmen, Burgen.

Last but not least: Wann melde ich die standesamtliche Trauung an?

Frühesten sechs Monate vorher.

 

VERLOBT – Wie geht’s jetzt weiter?

In diesem Beitrag erfahrt ihr, wie ihr mit der Planung beginnt und was die nächsten Schritte sind.

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Photo Credit: Suiteonestudio

Herzlichen Glückwunsch zu eurer Verlobung! Das ist wahnsinnig cool. Zunächst einmal solltet ihr das bekannt geben und feiern.

Zwei kleine Tipps: Eure Eltern sollten zuerst von der Verlobung erfahren und zur Verlobungsparty sollten nur die Menschen eingeladen werden, die später auch zur Hochzeit eingeladen werden. Übrigens sind Verlobungsgeschenke nicht üblich. Seid also daher nicht traurig, wenn ihr keine Geschenke bekommt.

Wenn ihr eure Verlobung gebührend zelebriert habt ( ob allein, im kleinen Kreis oder in Form einer riesigen Party ), kann es mit der Planung los gehen. In der Regel sagt man, dass die Planung einer Hochzeit circa ein Jahr dauert. Aber auch Hochzeiten mit einer Planungsdauer von zwei Jahren bis drei Monaten sind realistisch.

Was passiert jetzt?

Wunschtermin aussuchen & Ort und Rahmen festlegen:
Entscheidet euch zunächst einmal für einen Termin, ein Datum, an dem ihr heiraten wollt. Außerdem solltet ihr euch überlegen in welchem Rahmen ihr feiern wollt. Soll es eine standesamtliche Trauung mit anschließender Feier sein? Eine zusätzliche kirchliche oder freie Trauung? Soll alles an einem Tag statt finden? Von diesen Entscheidungen hängt der komplette weitere Verlauf ab.

Jetzt solltet ihr die „Big Three“ der Dienstleister kontaktieren.

  1. Location
  2. DJ / Band / Sänger
  3. Fotograf

Warum sind ausgerechnet diese drei Dienstleister so wichtig?

Location, Musiker und Fotograf müssen deshalb so zeitig angefragt werden, weil sie in der Regel einen kompletten Tag für eure Hochzeit blocken. Das heißt, diese Dienstleister sind an diesem Tag nur für euch verfügbar. Ein Florist könnte beispielsweise an einem Tag zwei, drei, oder auch vier Brautsträuße stecken. Ebenso ein Konditor, je nach Aufwand könnte er ebenfalls zwei bis vier Torten herrichten. Aber die „Big Three“ sind an diesem einen Tag nur für euch da und sollten deshalb als allererstes und extrem zeitnah gebucht werden, auch wenn eure Hochzeit noch zwei Jahre hin ist, vor allem aber, wenn ihr einen besonderen Wunsch bei der Dienstleisterwahl habt.

Eine weitere Maßnahme für die Planung, um die ihr euch jetzt kümmert solltet, ist ein Hochzeitsratgeber, ein Notizbuch oder sogar ein Wedding Planner. Egal für was ihr euch entscheidet, so eine Hochzeit ist aufregend und da sollte man jeden Gedanken klar halten, aufschreiben und sich unterstützen lassen.

Und nun: Viel Spaß bei der ersten Planungsphase eurer Hochzeit!

 

NO SLEEP FOR THE DREAMER

A Wedding Editorial

Julia Otto Off-White Wedding Wedding Planner Hochzeitsplaner Hamburg
Photo Credit: Pia Rahlfs

Ich kann es noch immer kaum glauben, dass wir die Chance hatten, im Umland von Kapstadt, Südafrika zu shooten. Vorhang auf für unsere bezaubernde „Festival Bride“ Gina:

Photos: Pia Rahlfs
Styling & Concept: Julia Otto // Off-White Wedding
Model: Gina Niguid

ALL EYES ON PIA RAHLFS – PHOTOGRAPHER

Warme Farben, gebrochenes Licht, gefühlvolle Momente. Pia Rahlfs arbeitet als Fotografin mit dem Schwerpunkt Hochzeit und Mode. Neben ihrer Selbstständigkeit ist sie in einem E-Commerce Unternehmen tätig. Wer mit ihr zusammen arbeitet, kann sich auf authentische Bilder und eine lockere Atmosphäre freuen.

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Pia, du und dein Mann feiert selbst in naher Zukunft eure Hochzeit. Was darf deiner Meinung nach auf keiner Hochzeit fehlen?

Eine Torte?

Ich dachte eher an den Fotografen..

Hm. Wenn ich eine Hochzeit feiere, dann mache ich das, weil ich meine Lieben in meiner Nähe haben möchte. Ich will die Liebe und das Leben feiern. Dann ist doch das Wichtigste, sich zu haben. Alles andere ist traditionsgebunden. Ringe, Hochzeitstorte, ob die Braut ein weißes Kleid trägt, das müsste alles nicht sein. Für jeden Menschen sind verschiedene Dinge relevant, aber die lieben Menschen, die einem wichtig sind, dürfen einfach nicht fehlen.

Fotos können die Erinnerungen für immer festhalten und auffrischen.  Meiner Meinung nach gibt es kaum etwas schöneres, als einen der schönsten Tage im eigenen Leben mit einem Fotoalbum in der Hand Revue passieren zu lassen. Von daher ist ein/e Hochzeitsfotograf/in, für mich persönlich, natürlich wichtig. Wenn ich jetzt heiraten würde, und ich hätte keinen Fotografen, dann wäre irgendwas falsch.

Wer begleitet eure Hochzeitsfeier fotografisch?

Wir haben bereits standesamtlich geheiratet und an dem Tag hat Nina Witte, eine Freundin, mit der ich die Ausbildung gemacht habe, uns fotografisch begleitet. Sie wohnt auch in Hamburg, macht das gleiche wie ich und ihre Bilder gefallen mir sehr gut. Und da sie ihren Job bei der standesamtlichen Trauung sehr gut gemacht hat, möchten wir sie auch bei der Kirchlichen dabei haben. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass der Fotograf einem auf Schritt und Tritt folgt, und dann sollte das jemand sein, mit dem man sich wohl fühlt. Das Menschliche muss passen.

Was fasziniert dich so sehr an Hochzeiten und Hochzeitsfotografie?

Ich bin in meiner Ausbildung auf das Thema Hochzeiten gestoßen, weil meine Ausbilderin viele Hochzeiten fotografiert hat und ich oft mitgegangen bin. Damals ist mir schon aufgefallen, dass das was ganz anderes ist – als zum Beispiel Porträtfotografie. Mit Modefotografie hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht viel zu tun, aber Hochzeiten waren einfach schon immer etwas Besonderes für mich. Du bekommst so viel positives Feedback. Die Leute gucken sich später die Bilder an und können diesen wunderschönen Tag nochmal erleben. Es ist natürlich auch eine riesengroße Verantwortung und meine Kunden setzen großes Vertrauen in mich, wofür ich sehr dankbar bin. Es kann keiner bestreiten, dass Hochzeiten etwas sehr positives sind und da ganz viel Vorfreude mit verbunden ist. Auch ein Stück weit Romantik – mal mehr, mal weniger. Aber letztendlich geht es doch um die Liebe und was gibt es schöneres als Thema für die eigene Arbeit, als die Liebe, oder?

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Jetzt hast du viel Positives über deine Arbeit berichtet. Hast du mal eine negative Erfahrung gemacht?

Bei einer Hochzeit habe ich es glücklicherweise noch nie erlebt, dass die Leute später unzufrieden waren. Aber bei einem Shooting hatte ich mal ein Paar, das sich auf den Bildern nicht leiden mochte. Sie waren sehr selbstkritisch, und haben das auch selbst gesagt. Trotzdem war das für mich echt unangenehm. Ich habe so viel Zeit und Liebe in die Bilder gesteckt und mir gefielen die Fotos wirklich gut. Genau mein Stil. Aber sie mochten sich einfach nicht leiden. Damit muss man auch lernen umzugehen.

Um solche Probleme zu vermeiden, triffst du dich vorher mit dem Paar, oder?

Ich treffe mich immer vorher mit den Paaren. Es ist ganz komisch, wenn du zu einer Hochzeit kommst und siehst die Leute zum ersten Mal. Ich finde es wichtig, dass man wenigstens einmal miteinander gesprochen hat. Ich fahre am Wochenende sogar nach Hannover, um mich mit einem Paar zu treffen – obwohl es eine Kindheitsfreundin ist. Allerdings habe ich sie circa 20 Jahren nicht gesehen und so kann ich sie und ihren Verlobten noch einmal richtig kennen lernen. Wir können ein besseres Gefühl füreinander entwickeln. Sonst könnte es beklemmend werden. Der Tag ist eh schon anstrengend und aufregend genug für beide Seiten, da muss man sich nun nicht noch auf eine neue Person einstellen.

Was kann ein Paar erwarten, wenn du die Hochzeit begleitest?

Schöne Bilder. Meinen Wert an Erfahrung. Ich halte mich nach Möglichkeit immer im Hintergrund und würde mich als sehr einfühlsam beschreiben. Ich stehe mit Rat und Tat zur Seite. Wenn das Paar zum Beispiel nicht weiß, wer beim Torte anschneiden die Hand oben hat, oder wer in der Kirche links und wer rechts sitzt, kann ich helfen. Ich zeige dem Paar auch gerne, wie man die Ringe richtig ansteckt. Ich bin mit Leib und Seele dabei und mache das Ganze mit viel Liebe, weil es das ist, was ich liebe. Das ist meine Leidenschaft. Ich lege großen Wert auf authentische Momente, auf Details. Neben der Technik ist es einfach wichtig, dass man sich auf die Menschen einstellen kann, sich der Situation anpasst, und dass man während der Trauung im Hintergrund bleibt. Für mich ist es wichtig, dass die Bilder nicht gestellt wirken. Und dazu gehört auch, dass das Paar während der Zeremonie und während des Tages nicht zu mir guckt. Ich bin nicht wichtig an dem Tag, und auch die Kamera nicht.

Wie würdest du deinen Stil, deine Bildsprache beschreiben?

Mein Stil hat einen ziemlich großen Wandel gemacht. Ich habe verschiedene Einflüsse erlebt, die meinen Stil geprägt haben. Während meiner drei Jahre Ausbildung im Porträtstudio war es eher klassisch und sehr bodenständig, vieles war gestellt, was mir schon von Anfang an nicht so gefallen hat. Ich habe mich immer schon zu authentischer Fotografie hingezogen gefühlt. Meine vier Jahre Arbeitserfahrung in verschiedenen E-Commerce Modeunternehmen haben mich ebenfalls beeinflusst. Ich achte nicht mehr nur auf die Person oder die technische Perfektion, sondern setze mein Augenmerk auch auf den Sitz der Kleidung und auf den Bildaufbau. Das wichtigste ist jetzt nicht mehr unbedingt die technische Perfektion, wobei das immer wichtig für mich sein wird, da ich eine kleine Perfektionistin bin. Aber mittlerweile ist es mir wichtiger, Momente so aufzunehmen, wie sie wirklich sind, dass Emotionen und eine Geschichte rüber gebracht werden. Auch Instagram beeinflusst mich stark. Da habe ich viel Inspiration gefunden, und habe mich daran orientiert. So bin ich jetzt bei einer sehr warmen, und ganz natürlichen Fotografie gelandet, die authentisch ist.

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Glaubst du, dass sich dein Stil mit der Zeit wieder verändert, dass es in der Fotografie, ähnlich wie in der Mode, sowas wie Trends gibt?

Ja, das kann schon sein. Auch, dass ich mit dem Trend gehe, aber man weiß auch nicht, was in dreißig Jahren ist. Wie sich die Technik weiter entwickelt und wir uns verändern müssen, um immer noch unsere Nische zu finden. Die Handykameras werden immer besser. Die Filter werden professioneller und die Leuten können mittlerweile tolle Bilder machen, ohne dass sie groß was können. An die professionelle Fotografie wird das nie herankommen, es ist aber auch eine Frage des Anspruchs. Dadurch muss man sich immer wieder hinterfragen, sich selbst fragen, wie kann ich an mir arbeiten, wie kann ich noch ein Schritt vorwärts gehen und auch wirklich einen Nutzen daraus ziehen, dass ich dieses Handwerk gelernt habe. Man muss sich als Fotograf immer wieder beweisen.

Was unterscheidet dich von anderen Hochzeitsfotografen?

Es gibt Fotografen wie Sand am Meer. Und leider darf sich jeder Mensch, der fotografiert, auch Fotograf nennen. Ich habe das Handwerk von der Pike auf gelernt und habe mittlerweile recht viel Erfahrung als Fotografin. Da ist es natürlich schwierig sich zu behaupten und seine Preise zu rechtfertigen. Mein größtes Plus liegt gar nicht unbedingt auf technischer Ebene, sondern in meiner Fähigkeit mich einzufühlen. Außerdem denke ich, dass, gerade weil ich mich so für Hochzeiten begeistern kann, es einfach genau das ist, was ich machen muss. Es gibt keinen anderen Beruf, der mich so sehr erfüllt.

Pia Rahlfs - Fotografin
Pia Rahlfs – Fotografin

Hast du ein Zitat oder ein Motto zum Thema Liebe oder Ehe, dass dich inspiriert?

Schwierig. Das was ich da mache, ist einfach was sehr persönliches. Für mich hat das viel mit Vertrauen zu tun. Ich war schon immer ein familiärer Mensch, bin mit drei Schwestern aufgewachsen. Ich liebe es mit Menschen zusammen zu arbeiten. Das ist meine Leidenschaft. Mich inspirieren die Menschen an sich, jede einzelne Liebesgeschichte, die dahinter steht. Das ist doch Inspiration genug, oder?

©Alle Bilder sind von Pia Rahlfs

Marielies

A Wedding Editorial

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Nach unserem „After Wedding Shooting“ hatten wir noch Zeit für ein „Wedding Editorial“ mit Marielies.

 

Fotograf: Pia Rahlfs

Stylist: Off-White Wedding

Haare/Make-up: Viola Hornstein

Model: Marielies

The Sun And Her Flowers

An After Wedding Shooting

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Ich freue mich riesig, euch das Resultat eines „After Wedding Shootings“ zu zeigen, dass ich mit einem tollen Team am Strand von Sankt Peter Ording begleiten durfte. Danke an Blumen Graaf  für den wunderschönen Brautstrauß.

Fotograf: Pia Rahlfs

Haare/Make-up: Viola Hornstein

Stylist: Off-White Wedding

Überschrift: Aus dem Buch: The Sun And Her Flowers – Rupi Kaur

Do You Remember The Night The Moon Dropped From The Sky?

– Poem by e.h.

Do you remember the night the moon dropped from the sky?

And we ran through the forest to find where it lie,

I was tripping on tree roots and slipping on snow,

You were holding my hand sayig not to let go,

When we found it at last there were twings in our hair,

A rose on our cheeks and our breath in the air,

And the words to describe it got caught in our thorats,

As its silver light danced through the threads of our coats,

We knew that our eyes had not seen such a view,

You were looking at it,I was looking at you.

– e.h.

Welcome back to Off-White Wedding

Hallo ihr Lieben,

nach einer längeren Krankheitsphase und tollen Projekten, die mehr Zeit in Anspruch genommen haben, als gedacht, möchte ich euch nun wieder regelmäßig mit spannenden Beiträgen inspirieren.

Euch erwarten in den nächsten Wochen Designerporträts, Fotografenporträts, Wedding Editorials und das Ergebnis eines „After Wedding Shootings“. Für diejenigen, die sich fragen, was das ist – so ein After Wedding Shooting: Ich habe gemeinsam mit einer Fotografin und einer Hair- and Make-up Artistin ein Pärchen begleitet, das nach der eigentlichen Hochzeit schöne Fotos im Brautkleid und Anzug haben wollte. Zusätzlich haben wir für das Shooting eine Kulisse am Strand von Sankt Peter Ording aufgebaut. Seid gespannt!

Hier gibt es schonmal einen kleinen Einblick hinter die Kulissen:

Falls ihr Interesse an einem solchen „After Wedding Shooting“, oder einem professionellen Pärchen Shooting habt, meldet euch gerne bei mir. Ich stelle ein tolles Team zusammen und entwickle (mit euch zusammen) ein Konzept, für wunderschöne Bilder, die euch als Paar zu 100 Prozent widerspiegeln und euch lange glücklich machen. Ich organisiere auch gerne (Braut)kleider, Dekoration für das Set, etc.

Fotografin: Pia Rahlfs

Haare/Make-up: Viola Hornstein

Concept/Styling: Off-White Wedding