DIE EVANGELISCHE TRAUUNG

Nach der standesamtlichen Hochzeit folgt oftmals die kirchliche Trauung. Im letzten Blogpost ging es um die katholische Trauung – heute gebe ich euch einige Tipps Rund um das Thema „Evangelische Trauung“.

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Photo Credit: n-architektur.tumblr.com

Oberste Priorität für eure evangelische Traumhochzeit hat – wie immer – euer persönlicher Wunschtermin. Diesen solltet ihr im besten Fall ein Jahr im voraus bei eurer Gemeinde anmelden und mit dem Pfarrer über eure Wünsche sprechen. Ihr wollt eine Trauung in einer anderen Kirche (mit dem eigenen oder dem dortigen Pastor)? Besprecht dies mit den beiden involvierten Pfarrern – dann sollte das kein Problem sein.

Was sind die Voraussetzungen für eine katholische Trauung?

  • Mindestens EIN Partner muss evangelisch getauft sein
  • Das Brautpaar MUSS verschiedene Geschlechter haben (in manchen Gemeinden gibt es jedoch die Möglichkeit die Beziehung segnen zu lassen)
  • Trauzeugen sind nicht vorgeschrieben, solltet ihr jedoch welche wünschen, sollten sich diese zum christlichen Glauben bekennen (müssen aber kein Kirchenmitglied sein), und müssen mind. 14 Jahre alt sein
  • Die Trauung auf dem Standesamt muss bereits stattgefunden haben + Bestätigung, dass die Trauung beim Standesamt angemeldet ist (oder die Heiratsurkunde)
  • Bestätigung der Taufe (Taufschein, Taufurkunde)
  • Nachweis Firmung (oftmals mit im Taufschein eingetragen)

Welche weiteren Unterlagen braucht ihr?

  1. Personalausweis / Reisepass
  2. Taufbescheinigung
  3. Konfirmationsbescheinigung
  4. Bescheinigung der Anmeldung zur standesamtlichen Trauung oder Heiratsurkunde
  5. kurz vor der Trauung: Heiratsurkunde der standesamtlichen Eheschließung

Sonderfälle:

  1. Zession / Dimissoriale zur Vorlage bei einem fremden Pfarrer, falls Sie nicht in Ihrer Heimatgemeinde heiraten
  2. Dispens, falls einer der Partner katholisch ist. „Die Befreiung von der Formpflicht zur katholischen Eheschließung ist zugleich die Anerkennung einer evangelischen oder ökumenischen Trauung seitens der katholischen Kirche.“ – www.braut.de
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Photo Credit: divisare.com

Ökumenische / Religionsverschiedene Ehe

Von einer konfessionsverschiedenen Ehe spricht man dann, wenn ein/e Partner/in zu einer anderen christlichen Kirche, bzw. zu einer anderen christlichen Konfession gehört. Eine evangelische Trauung ist dann zum Beispiel durch eine/n evangelische/n Pfarrer/in unter Mitwirkung eines katholischen Priesters oder Diakons möglich. Das gilt andersrum auch für die katholische Trauung (dann unter Mitwirkung eines/einer evangelischen Pfarrers/Pfarrerin). Wichtig ist, dass wenn ein Brautpaar evangelisch heiraten möchte, und einer der beiden katholisch ist, dass dieser sich vorher bei dem katholischen Pfarrer seines Wohnorts das Einverständnis zur Trauung einholt: „Dispens“. Erst dann wird die Trauung von der katholischen Kirche anerkannt.

Ist ein Partner ganz aus der Kirche ausgetreten, ist das kein Problem, solange EIN Partner noch in der Kirche ist und Kirchensteuer zahlt. Auch eine evangelische Trauung mit einem/r ungetauften Partner/in, sowie ein/e Partner/in mit einer anderen Religion ist kein Hindernis. Man spricht dann von einer religionsverschiedenen Ehe.

Für den Fall, dass ein Partner konfessionslos oder geschieden ist, bieten einige evangelische Landeskirchen einen sogenannten Gottesdienst anlässlich der Eheschließung an.

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Photo Credit: apartmenttherapy.com

Vorbereitungstipps für die evangelische Trauung

  1. Datum und Ort der katholischen Trauung festlegen
    – Sobald ihr einen Wunschtermin gefunden habt, solltet ihr das Pfarramt persönlich oder telefonisch kontaktieren und abklären, ob die Trauung an dem von euch ausgesuchten Termin stattfinden kann.
  2. Trauungsgespräche
    – Vor dem eigentlichen Hochzeitstermin wird es mehrere Traugespräche geben, in denen Fragen zum allgemeinen Ablauf geklärt werden. Hierfür solltet ihr zeitnah einen Termin vereinbaren!
  3. Ehevorbereitungsprotokoll
    – Im Zuge der Trauungsgespräche  wird auch das Ehevorbereitungsprotokoll ausgefüllt. Hier geht es um die Daten der Brautleute, und die Besprechung der beabsichtigten Ehe.
  4. Aufgebot
    – Anders als bei der standesamtlichen Trauung wird die Eheschließung in der evangelischen Kirche durch einen Aushang in der Kirche oder mündlich im Gottesdienst bekannt gegeben. Das nennt man „Aufgebot“ und dient dazu, herausfinden, ob Ehehindernisse vorliegen.

Wie sieht ein Trauungsgespräch aus?

Der Pfarrer / die Pfarrerin wird vor dem eigentlichen Hochzeitstermin einige Trauungsgespräche mit euch führen, in denen es um den allgemeinen Ablauf der Hochzeit geht. Beide Parteien lernen sich kennen und besprechen den Ablauf und Details der kirchlichen Trauung. Zum Beispiel könnt ihr über die Lesungen, Fürbitten, Lieder, den Trauspruch und die musikalische Untermalung sprechen. Fragen zu eurem Kennenlernen, euren bisherigen Werdegang und eure Beweggründe zu heiraten, können den Traugottesdienst persönlicher werden lassen. Wie soll der Blumenschmuck aussehen, wo sitzen Trauzeugen und Blumenkinder, bis wohin darf das Hochzeitsauto fahren? Dürfen Blumenblätter gestreut werden? Darf fotografiert und/oder gefilmt werden? All das, und vieles mehr, sind Dinge, die in einem Trauungsgespräch besprochen werden sollten.

Tipp: Der Pfarrer könnte fragen, warum die kirchliche Trauung für euch als Brautpaar wichtig ist. Oder was eine gute Partnerschaft / Ehe ausmacht. Macht euch hierzu ruhig ein paar Gedanken.

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Photo Credit: Pinterest

Ablauf der evangelischen Trauung

  1. Eröffnung
    – Empfang des Brautpaares durch Pfarrer am Kircheneingang
    – Einzug in die Kirche mit Musikbegleitung durch Orgel oder Chor
    – Begrüßung & Votum (kurzer Bibelvers) durch den Pastor / die Pastorin
    – Ankündigungen / Hinweise (zB. bezüglich Foto und Film, Kollekte..,etc.)
    – Eingangsgebet oder Psalm
  2. Verkündung, Bekenntnis, Segnung
    – Biblische Lesung (kann auch von jemandem aus dem Familien- oder Freundeskreis übernommen werden)
    – Trautext / Trauspruch und Predigt durch Pastor/in
    – Biblische Lesung zur Ehe
    – Gebet zur Trauung
    – Traubekenntnis (entweder a) werden euch von dem / der Pfarrer/in Fragen gestellt, die ihr mit den Worten „Ja, mit Gottes Hilfe“ beantwortet oder ihr bereitet beide ein Traueversprechen vor, das ihr einander vortragt)
    – Austauschen der Ringe
    – Trauungssegen durch Pastor/in oder von Verwandten und Freunden.
  3. Fürbittengebet
  4. Vaterunser
  5. Überreichung der Traubibel an das Brautpaar
  6. Segen
  7. Auszug aus der Kirche

Generalprobe für die evanglische Trauung

Ihr könnt euch überlegen, ob ihr ein bis zwei Wochen vor der eigentlichen Trauung eine Generalprobe macht. Dort werden alle Details, wie Sitzplätze der Gäste, Höhe des Mikrofons, Platzierung der Trauzeugen etc. durchgespielt. Wichtige Personen, wie Trauzeugen und Blumenkinder sollten unbedingt daran teilnehmen. Sollte jemand Nahestehendes die Lesung durchführen, sollte auch diese Person Probe lesen. Das schafft Sicherheit und er oder sie ist mit der Technik vor Ort vertraut. Hierfür sollte zeitnah ein Termin mit dem Pfarrbüro ausgemacht werden.

 

Die katholische Trauung

Die Ehe gilt in der katholischen Kirche als eines der sieben Sakramente, und ist erst mit dem geistlichen Segen der Kirche durch eine katholische Trauung besiegelt. Hier findet ihr die wichtigsten Punkte, die ihr für die katholische Trauung wissen müsst.

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Photo Credit: Tumblr / Eichbaum

Eine rechtskräftige Ehe setzt eine standesamtliche Eheschließung voraus. Darüber hinaus gilt die Ehe in der katholischen Kirche erst durch den geistlichen Segen als besiegelt. In der Regel findet die katholische Trauung in der Kirche der Heimatgemeinde statt. Wer sich eine besonders hübsche Kapelle oder eine außergewöhnliche Kirche als Trauungsort wünscht, und/oder einen anderen Pfarrer oder Diakon möchte, sollte dies mit dem zugehörigen Pfarrer der Kirche besprechen.

Was sind die Voraussetzungen für eine katholische Trauung?

  • Mindestens ein Partner MUSS katholisch sein
  • Brautpaar MUSS verschiedene Geschlechter haben
  • Zwei Trauzeugen (katholisch und volljährig)
  • Die Trauung auf dem Standesamt muss bereits stattgefunden haben + Bestätigung, dass die Trauung beim Standesamt angemeldet ist (oder die Heiratsurkunde)
  • Bestätigung der Taufe (Taufschein, Taufurkunde)
  • Nachweis Firmung (oftmals mit im Taufschein eingetragen)

Welche weiteren Unterlagen braucht ihr?

  1. Personalausweis / Reisepass
  2. Taufbescheinigung
  3. Bescheinigung, dass sie ledig sind
  4. Nachweis Firmung
  5. Bescheinigung der Anmeldung zur standesamtlichen Trauung oder Heiratsurkunde
  6. Unterschriebenes Ehevorbereitungsprotokoll

Sonderfälle:

  1. Falls die Trauung in einer fremden Gemeinde statt findet: Traulizenz / Entlassschein zur Vorlage bei einem fremden Pfarrer
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Photo Credit: Tumblr / Blondelicious 

Vorbereitungstipps für die katholische Trauung

  1. Datum und Ort der katholischen Trauung festlegen
    – Sobald ihr einen Wunschtermin gefunden habt, solltet ihr das Pfarramt persönlich oder telefonisch kontaktieren und abklären, ob die Trauung an dem von euch ausgesuchten Termin stattfinden kann.
  2. Seminar
    – Programmfalter mitnehmen
    – Termin und Ort auswählen
    – Zeitnah im voraus anmelden
  3. Trauungsgespräch
    – Vor dem eigentlichen Hochzeitstermin wird es mehrere Traugespräche geben, in denen Fragen zum allgemeinen Ablauf geklärt werden. Hierfür solltet ihr zeitnah einen Termin vereinbaren!
  4. Gespräch mit dem Trauungspriester
    – In diesem Gespräch wird die Gestaltung der Trauung und Feier besprochen. Eigene Gebete, Texte und persönliche Worte können mit eingebunden werden, und Lieder, sowie die gesamte musikalische Gestaltung mit geplant werden.

Wie sieht ein Trauungsgespräch und das Eheseminar aus?

Vor der kirchlichen Trauung findet ein Trauungsgespräch und ein Eheseminar statt, in dem es um die Bedeutung der kirchlichen Trauung und das katholische Eheverständnis geht. Zusätzlich geht es um die Anliegen des Brautpaares, die Ehe als Sakrament,… etc.

Grundsätzlich dienen beide Themen der Vorbereitung der katholischen Hochzeit.

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Photo Credit: Pinterest / Samuiweddingsandevents

Ablauf der katholischen Trauung

Es gibt zwei Möglichkeiten für den Ablauf der katholischen Trauung:

Wortgottesdienst / circa 30 – 40 Minuten:

  1. Eröffnung
    – Empfang des Brautpaares durch Pfarrer am Kircheneingang
    – Einzug in die Kirche mit Musikbegleitung durch Orgel oder Chor
    – Eröffnungsgebet
    – Begrüßung der Gemeinde
    – Einführung und Überleitung hin zum Gottesdienst
    – Kyrie
    – Tagesgebet
  2. Wortgottesdienst
    – Lesungen und Gesänge zu den Lesungen
    – Homilie (Ansprache / Predigt)
  3. Trauung
    – Befragung der Brautleute
    – Segnung der Ringe
    – Vermählung
    – Bestätigung der Vermählung durch Trauzeugen
    – Feierlicher Trauungssegen
  4. Fürbitten
  5. Vaterunser
  6. Schlussgebet und Danklied
  7. Unterzeichnung der Trauungsdokumente
  8. Abschlusssegnung
  9. Auszug aus der Kirche

Mit Eucharistiefeier / circa 60 – 75 Minuten

  1. Eröffnung
    – Empfang des Brautpaares durch Pfarrer am Kircheneingang
    – Einzug in die Kirche mit Musikbegleitung durch Orgel oder Chor
    – Eröffnungsgebet
    – Begrüßung der Gemeinde
    – Einführung und Überleitung hin zum Gottesdienst
    – Kyrie
    – Tagesgebet
  2. Wortgottesdienst
    – Lesungen und Gesänge zu den Lesungen
    – Homilie (Ansprache / Predigt)
  3. Trauung
    – Befragung der Brautleute
    – Segnung der Ringe
    – Vermählung
    – Bestätigung der Vermählung durch Trauzeugen
    – Feierlicher Trauungssegen
  4. Fürbitten
  5. Eucharistiefeier
  6. Schlussgebet und Danklied
  7. Unterzeichnung der Trauungsdokumente
  8. Auszug aus der Kirche
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Photo Credit: Pinterest / Sconetent

Generalprobe für die katholische Trauung

Ihr könnt euch überlegen, ob ihr ein bis zwei Wochen vor der eigentlichen Trauung eine Generalprobe macht. Dort werden alle Details, wie Sitzplätze der Gäste, Höhe des Mikrofons, Platzierung der Trauzeugen etc. durchgespielt. Wichtige Personen, wie Trauzeugen und Blumenkinder sollten unbedingt daran teilnehmen. Sollte jemand Nahestehendes die Lesung durchführen, sollte auch diese Person Probe lesen. Das schafft Sicherheit und er oder sie ist mit der Technik vor Ort vertraut. Hierfür sollte zeitnah ein Termin mit dem Pfarrbüro ausgemacht werden.

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Photo Credit: Pinterest / Four Seasons Hotel
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Photo Credit: Wikipedia

Die standesamtliche Hochzeit

Da die Ehe laut deutschem Gesetz erst durch die standesamtliche Trauung gültig ist, kommt kein Brautpaar drum herum, vor den Standesbeamten zu treten. Hier findet ihr die wichtigsten Punkte, die ihr bei der standesamtlichen Hochzeit beachtet solltet.

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Photo Credit: Weddingomania / Pinterest

Ob mit oder ohne kirchlicher Trauung, um die standesamtliche Hochzeit kommt kein Paar herum, wenn es den Bund der Ehe eingehen möchte. Damit der Weg zum Amt nicht allzu trocken und bürokratisch ist, aber trotzdem alles glatt läuft, beantworte ich euch hier die wichtigsten Fragen:

Wie viel kostet eine standesamtliche Trauung?

Eine standesamtliche Trauung ist nicht sonderlich teuer, hängt jedoch von einigen Faktoren ab. Was definitiv jeder zahlen muss, sind die Kosten für

  1. die Anmeldung der Eheschließung: circa 60 Euro
  2. die Kosten für die Ehe- und Geburtsurkunde: circa 12 Euro
  3. das Stammbuch: 14 bis 30 Euro

Zusätzlich kommen Kosten für die Beglaubigungen der Unterlagen für die standesamtliche Hochzeit hinzu.

Optionale Kosten:

  1. Trauung an einem Freitagnachmittag oder Samstag
  2. Doppelnamen
  3. Mehrere Exemplare der Heiratsurkunde
  4. Stammbuchwahl
  5. Spezielle Außenstelle, wie Schloss, Leuchtturm, Burg

 

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Photo Credit: Lobjurulf Interiors

 

Wie läuft eine standesamtliche Trauung ab?

Einer standesamtlichen Trauung wird nachgesagt, dass sie nicht ganz so romantisch, wie eine kirchliche oder freie Trauung, ist. Durch persönliche Einzelheiten in der Rede des Standesbeamten oder durch ein Musikstück vor oder nach dem Ja-Wort könnt ihr euch die Zeit im Standesamt jedoch etwas schöner zu gestalten.

Im Vordergrund steht natürlich die Frage, ob beide Partner die Ehe eingehen möchten, und das dauert ingesamt circa 20 bis 30 Minuten.

Ablauf

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der Personalien des Brautpaares
  3. Ansprache des Standesbeamten
  4. Ehekonsenserklärung mit Erklärung des Standesbeamten, dass die Verlobten nun rechtmäßig verbundene Eheleute sind
  5. Ringwechsel
  6. Kuss
  7. Eintrag Ehebuch
  8. Unterschriften

Welche Unterlagen braucht ihr?

  1. Personalausweise, bzw. Reisepässe
  2. Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister
  3. Aufenthaltsbescheinigung des Meldeamtes ( ACHTUNG: Nicht älter als 14 Tage / Familienstand, Staatsangehörigkeit und Wohnsitz müssen drauf stehen )

Sonderfälle:

  1. Ein Partner war schonmal verheiratet: Nachweis, dass die Ehe aufgelöst ist
    – Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister ( maximal sechs Monate alt )
    – Beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister mit dem Auflösungsvermerkt der Vorehe
  2. Eine andere Staatsangehörigkeit:
    – Vorab-Termin, um herauszufinden, welche Unterlagen gebraucht werden
  3. Eine andere Staatsangehörigkeit in der Vergangenheit
  4. Gemeinsame Kinder:
    – Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister des Kindes ( maximal sechs Monate alt )

 

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Wo kann man standesamtlich heiraten?

Normalerweise findet die Trauung in den Trauzimmern des zuständigen Standesamtes statt. Mit Glück findet man sich in einem stuckverzierten Raum mit hohen Decken wieder, allerdings kann die Trauung auch in einem eher nüchternen Gebäude statt finden. Daher bieten manche Standesämter eine Trauung an besonderen Außenstellen an, zum Beispiel in Schlössern, Freilichtmuseen, Leuchttürmen, Burgen.

Last but not least: Wann melde ich die standesamtliche Trauung an?

Frühesten sechs Monate vorher.

 

VERLOBT – Wie geht’s jetzt weiter?

In diesem Beitrag erfahrt ihr, wie ihr mit der Planung beginnt und was die nächsten Schritte sind.

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Photo Credit: Suiteonestudio

Herzlichen Glückwunsch zu eurer Verlobung! Das ist wahnsinnig cool. Zunächst einmal solltet ihr das bekannt geben und feiern.

Zwei kleine Tipps: Eure Eltern sollten zuerst von der Verlobung erfahren und zur Verlobungsparty sollten nur die Menschen eingeladen werden, die später auch zur Hochzeit eingeladen werden. Übrigens sind Verlobungsgeschenke nicht üblich. Seid also daher nicht traurig, wenn ihr keine Geschenke bekommt.

Wenn ihr eure Verlobung gebührend zelebriert habt ( ob allein, im kleinen Kreis oder in Form einer riesigen Party ), kann es mit der Planung los gehen. In der Regel sagt man, dass die Planung einer Hochzeit circa ein Jahr dauert. Aber auch Hochzeiten mit einer Planungsdauer von zwei Jahren bis drei Monaten sind realistisch.

Was passiert jetzt?

Wunschtermin aussuchen & Ort und Rahmen festlegen:
Entscheidet euch zunächst einmal für einen Termin, ein Datum, an dem ihr heiraten wollt. Außerdem solltet ihr euch überlegen in welchem Rahmen ihr feiern wollt. Soll es eine standesamtliche Trauung mit anschließender Feier sein? Eine zusätzliche kirchliche oder freie Trauung? Soll alles an einem Tag statt finden? Von diesen Entscheidungen hängt der komplette weitere Verlauf ab.

Jetzt solltet ihr die „Big Three“ der Dienstleister kontaktieren.

  1. Location
  2. DJ / Band / Sänger
  3. Fotograf

Warum sind ausgerechnet diese drei Dienstleister so wichtig?

Location, Musiker und Fotograf müssen deshalb so zeitig angefragt werden, weil sie in der Regel einen kompletten Tag für eure Hochzeit blocken. Das heißt, diese Dienstleister sind an diesem Tag nur für euch verfügbar. Ein Florist könnte beispielsweise an einem Tag zwei, drei, oder auch vier Brautsträuße stecken. Ebenso ein Konditor, je nach Aufwand könnte er ebenfalls zwei bis vier Torten herrichten. Aber die „Big Three“ sind an diesem einen Tag nur für euch da und sollten deshalb als allererstes und extrem zeitnah gebucht werden, auch wenn eure Hochzeit noch zwei Jahre hin ist, vor allem aber, wenn ihr einen besonderen Wunsch bei der Dienstleisterwahl habt.

Eine weitere Maßnahme für die Planung, um die ihr euch jetzt kümmert solltet, ist ein Hochzeitsratgeber, ein Notizbuch oder sogar ein Wedding Planner. Egal für was ihr euch entscheidet, so eine Hochzeit ist aufregend und da sollte man jeden Gedanken klar halten, aufschreiben und sich unterstützen lassen.

Und nun: Viel Spaß bei der ersten Planungsphase eurer Hochzeit!

 

Do You Remember The Night The Moon Dropped From The Sky?

– Poem by e.h.

Do you remember the night the moon dropped from the sky?

And we ran through the forest to find where it lie,

I was tripping on tree roots and slipping on snow,

You were holding my hand sayig not to let go,

When we found it at last there were twings in our hair,

A rose on our cheeks and our breath in the air,

And the words to describe it got caught in our thorats,

As its silver light danced through the threads of our coats,

We knew that our eyes had not seen such a view,

You were looking at it,I was looking at you.

– e.h.

Welcome back to Off-White Wedding

Hallo ihr Lieben,

nach einer längeren Krankheitsphase und tollen Projekten, die mehr Zeit in Anspruch genommen haben, als gedacht, möchte ich euch nun wieder regelmäßig mit spannenden Beiträgen inspirieren.

Euch erwarten in den nächsten Wochen Designerporträts, Fotografenporträts, Wedding Editorials und das Ergebnis eines „After Wedding Shootings“. Für diejenigen, die sich fragen, was das ist – so ein After Wedding Shooting: Ich habe gemeinsam mit einer Fotografin und einer Hair- and Make-up Artistin ein Pärchen begleitet, das nach der eigentlichen Hochzeit schöne Fotos im Brautkleid und Anzug haben wollte. Zusätzlich haben wir für das Shooting eine Kulisse am Strand von Sankt Peter Ording aufgebaut. Seid gespannt!

Hier gibt es schonmal einen kleinen Einblick hinter die Kulissen:

Falls ihr Interesse an einem solchen „After Wedding Shooting“, oder einem professionellen Pärchen Shooting habt, meldet euch gerne bei mir. Ich stelle ein tolles Team zusammen und entwickle (mit euch zusammen) ein Konzept, für wunderschöne Bilder, die euch als Paar zu 100 Prozent widerspiegeln und euch lange glücklich machen. Ich organisiere auch gerne (Braut)kleider, Dekoration für das Set, etc.

Fotografin: Pia Rahlfs

Haare/Make-up: Viola Hornstein

Concept/Styling: Off-White Wedding

ALL EYES ON: LIVNÉ WHITE

Klare Linien. Avantgardistischer Stil.

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Anlässlich der aktuellen, absolut gelungenen Kollektion, aus dem Hause Alon Livné möchte ich heute den Fokus auf die Marke legen. Der Modedesigner selbst stammt ursprünglich aus Israel und startete seine Karriere bei hoch angesehenen Marken, wie Roberto Cavalli und Alexander McQueen. Sein Durchbruch gelang ihm mit der Teilname an der amerikanischen Sendung „Project Runway“. Dort gewann er den ersten Platz und wurde national bekannt für seine skulpturalen Arbeiten, die sich durch Couture Details und exquisite Handarbeit auszeichnet.

Nach seiner Teilnahme bei „Project Runway“ erschuf Livné eine selbsternannte Ready-to-wear Kollektion, die ein globaler Hit wurde und ihm viele berühmte Trendsetter, wie Lady Gaga, Naomi Campbell, Kim Kardashian und Paris Hilton einbrachte.

„Alon Livné White“ ist die Bridal Linie des Hauses und wird weltweit verkauft und von renommierten Hochzeitsmagazinen hoch gelobt. Die Präsentation der jeweiligen Kollektionen finden während der Bridal Fashion Week in New York City statt.

Doch genug der Worte. Sehet mit eigenen Augen und staunet!

2018 BRIDAL COLLECTION
WILD ORCHID

„EDEN“ EDITORIAL

2017 BRIDAL COLLECTION

©Alle Bilder von der offiziellen Website https://livne-white.com

I want to have you

– Poem by Rupi Kaur

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I do not want to have you
to fill the empty parts of me
I want to be full on my own

I want to be so complete
I could light a whole city
and then
I want to have you
cause the two of
us combined
could set it
on fire

– Rupi Kaur